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Dirk Wittke | Medien-Kooperative

Blick über den Tellerrand

Hallo, Welt!

Sonntag, 12. Dezember 2010

Hallo, Welt!

In guter alter Programmierer-Tradition erscheint hier unter dem Titel „Hallo, Welt!“ mein allererster Blog-Artikel.

Wenn man bedenkt, dass ich alten Aufzeichnungen zufolge mindestens seit 1995 mit dem Gedanken spiele, einen „elektronischen Rundbrief“ zu veröffentlichen, grenzt es fast schon an ein Wunder, dass es nun – gut 15 Jahre später – tatsächlich so weit sein soll.

Ursprünglich hatte ich mit dem elektronischen Rundbrief geplant, Freunde, Bekannte und Familienmitglieder an meinem Werdegang teilhaben zu lassen und beispielsweise mit Zusammenfassungen von Büchern zu versorgen, die ich zu der Zeit dutzendweise verschlang. Allerdings besaß damals kaum jemand privat einen Computer, geschweige denn einen Internetzugang per Modem (wer erinnert sich noch daran?), sodass ich es bis heute bei dem Gedankenspiel beließ.

Mittlerweile ist diese Art der „Selbst-Veröffentlichung“ in Weblogs, Web-Tagebüchern, Foren etc. gang und gäbe. Und ob nun ausgerechnet mein Blog dazu beitragen kann, die Menschen glücklicher zu machen, erscheint mir auch mehr als fraglich. Dennoch habe ich mich nach all den Jahren doch noch entschieden, mit dem Aufbau eines eigenen Blogs zu beginnen, ohne genau zu wissen, wohin die Reise führen soll.

Dieses Blog wird sich folglich nicht vorsätzlich nur einem vorgegebenen Thema widmen, auch wenn sich im Laufe der Zeit natürlich ein bestimmtes Schwerpunktthema herausbilden kann. Derzeit schwebt mir ein buntes Sammelsurium an Themen vor: von Betrachtungen und „Merkzetteln“ zu meiner Arbeit als Übersetzer, Lektor, Webmaster und Programmierer über philosophische Betrachtungen, Nachrichten aus Forschung und Wissenschaft sowie Gedanken zur gesellschaftlichen Entwicklung bis hin zu Produktbesprechungen und Musikvorstellungen. Nichts muss, alles kann!

Mit dieser offenen Ausrichtung im Hinterkopf war dann auch der Name für dieses Blog schnell gefunden: Blick über den Tellerrand.

Mögen zumindest einige der Artikel für den einen oder anderen Menschen von Nutzen sein!

Nachtrag: Wieso „Hallo, Welt!“?

Weil ich von einem Freund gefragt wurde, was es mit der Überschrift auf sich hat, folgt hier nun eine kurze Erklärung dazu. Wie eingangs bereits angedeutet, hat diese Überschrift ihren Ursprung in der Welt des Programmierens. In zahllosen Büchern über Programmiersprachen wird dieser Satz für das Einführungsbeispiel verwendet, um die syntaktische Grundstruktur der jeweiligen Sprache vorzustellen und gegebenenfalls nach der Neuinstallation der Sprache ein erstes Erfolgserlebnis zu produzieren.

Auf meinem ersten Computer von 1982, einem Commodore 64, sah das Programm in der fest integrierten Programmiersprache BASIC so aus:

10 PRINT „Hallo, Welt!“

Auf meinem zweiten Computer von 1987 (streng genommen war es der dritte, weil ich bei einem Preisausschreiben noch einen zweiten C64 gewann), einem Amiga 500, konnte ich dann dank des Aztec C-Compilers endlich die Mutter aller „Hallo Welt“-Programme in der Programmiersprache C nachempfinden, wie sie in dem Klassiker „The C Programming Language“ (deutsch: „Programmieren in C“) von Brian Kernighan und Dennis Ritchie zu finden ist:

#include <stdio.h>

int main(void)
{
  printf(„Hallo, Welt!\n“);
  return 0;
}

Dieses „Puh, es funktioniert … und zwar so“-Prinzip auf die Veröffentlichung dieses ersten Artikels im neuen Blog-System zu übertragen, überlasse ich nun der geneigten Leserschaft. ;-)

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